
NIKON D700 / f/3.3 / 1/180sec / ISO-200 / 50mm
Seeburger See
Der Seeburger See – das „Auge des Eichsfelds“. Mitten im sanft hügeligen Untereichsfeld, rund 15 km südwestlich von Göttingen, liegt ein Gewässer, das Wanderer, Naturfreunde und Geschichtsliebhaber gleichermaßen fasziniert: der Seeburger See – oft poetisch als „Auge des Eichsfelds“ bezeichnet. Was heute wie ein stiller natürlicher See wirkt, ist das Ergebnis einer langen geologischen Geschichte: Vor etwa 10 000 Jahren, nach der letzten Eiszeit, sackte der Boden infolge natürlicher Salzauslaugung ab, wodurch sich eine Senke bildete, die sich zu einem See füllte.
Dieser Prozess, der in Fachkreisen als Erdfallbildung bezeichnet wird, ist typisch für Regionen mit unterirdischem Salzstock und schafft eine besondere Geologie, die auch heute noch Wanderwege und Landschaft prägt. Mit einer Fläche von etwa 86,5 Hektar ist der Seeburger See das größte natürliche Binnengewässer Südniedersachsens. Seine flache, nur rund 3,5 m tiefe Wasserfläche erstreckt sich über knapp 1,2 km in Nord‑Süd‑Richtung und etwa 1,1 km in Ost‑West‑Richtung.
- Seeburg
Aufnahmeort
- Sommer
Jahreszeit
Stativ, Kugelkopf
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